Mittwoch, 10. Februar 2021

197. Tag - New York Standard Watch Co. USA


Model-T fahren ist mehr als nur Auto fahren. Ein passendes Outfit und Accessoires runden das Bild ab. Heute ging es mir um eine passende Taschenuhr. Bei Ebay habe ich eine New York Standard ersteigert.
"Die New York Standard Watch Company wurde in 1885 in Jersey City / New-Jersey gegründet. Die Firma produzierte anfangs ein Kaliber mit 18 Size Durchmesser. Die ersten Taschenuhren verließen 1888 die Fabrik. 1903 wurde die New York Standard Watch Company an die Keystone Case Company verkauft, die die Uhrenproduktion bis 1929 fortführte. Die New York Standard Watch Company produzierte zirka 7.000.000 Uhren." (Quelle Watch-Wiki.org)
Diese Uhr passt hervorragend zum Model-T. Sie ist wie das Auto ein preiswertes Massenprodukt.
Ich habe schon ein solches Modell und die Uhr läuft fantastisch. Sie macht keine Probleme und ist sehr genau.

Model-T driving is more than just driving a car. A matching outfit and accessories complete the picture. Today I was interested in a matching pocket watch. On Ebay I bought a New York Standard Watch.
"The New York Standard Watch Company was founded in 1885 in Jersey City / New Jersey. The company initially produced an 18 Size caliber. The first pocket watches left the factory in 1888. In 1903, the New York Standard Watch Company was sold to the Keystone Case Company, which continued watch production until 1929. The New York Standard Watch Company produced approximately 7,000,000 watches." (Source Watch-Wiki.org)
This watch is a great fit for the Model-T. Like the car, it is an inexpensive mass product. I already have such a model and the watch runs fantastic. It does not cause any problems and is very accurate.


Die neue Uhr hat ein gutes Neusilber Gehäuse in der Größe 18s mit einer Lokomotive. Ein Ford wäre natürlich besser :-). Das Zifferblatt ist in einem super Zustand. Die Zeiger sind auch in Ordnung.
The new watch has a good nickel silver case in size 18s with a locomotive. A Ford would be better of course :-). The dial is in super condition. The hands are also in order.


Die Seriennummer des Uhrwerks 3935395 konnte ich noch keinem Jahr zuordnen. 
I could not assign the serial number of the movement 3935395 to a year yet. 




Leider läuft das Uhrwerk nicht und das Uhrenglas fehlt. Also bin ich mit dem T zu meinem bevorzugten Uhrmacher gefahren um die Uhr zum Check abzugeben. Als ich wieder wegfuhr, stand die ganze Belegschaft an der Tür um zu schauen, ob ich den Wagen zum Laufen kriege. Ja das habe ich ;-)
Unfortunately the movement does not run and the watch glass is missing. So I took the T to my favorite watchmaker to drop the watch off for a check. When I drove away again, the whole staff was at the door to see if I could get it to run. Yes I did ;-)


Gestern habe ich die Uhr wieder abgeholt. Wieder mit dem Model-T unterwegs. Die Uhr kann repariert werden, wird aber nicht ganz billig, da Teile nachgefertigt werden müssen. Ich werde erst mal schauen, ob ich ein funktionierendes Uhrwerk bekomme.
Da wird einem wieder bewußt, wie toll die Ersatzteilversorgung des Model Ts ist. Für das Auto kann man alles aus dem Katalog bestellen.
Yesterday I picked up the watch again. On the road again with the Model-T. The clock can be repaired, but will not be cheap as parts will have to be remanufactured. I will first see if I can get a working movement.
Makes you realize again how great the Model T's parts supply is. For the car, you can order everything from the catalog.

Dienstag, 9. Februar 2021

Montag, 8. Februar 2021

195. Tag - Zweiter Zündspulentest / Second Ignition Coil Test

 Ich habe mir nochmal die Zündspule angeschaut. Da waren noch zu viele offene Fragen.

Zuerst zu der Widerstandsmessung mit einem neuen Messgerät. Die Primärwicklung hat jetzt 37,4 Ohm mit der Tendenz leicht zu steigen, ja länger ich das Messgerät am Kontakt habe. Das macht jetzt Sinn.
I took another look at the ignition coil. There were still too many open questions.
First to the resistance measurement with a new meter. The primary winding now has 37.4 ohms with a tendency to rise slightly, yes longer I have the meter on the contact. That makes sense now.


Die Sekundärwicklung hat mit 3500 Ohm einen ca. 100 mal größeren Widerstand. Auch das ist jetzt plausibel.
The secondary winding has a resistance of 3500 ohms, which is about 100 times greater. This is also plausible now.

Auch die Messung mit dem Tester habe ich nochmal wiederholt. Diesmal mit einer 12 Volt Batterie.
I also repeated the measurement with the tester. This time with a 12 volt battery.


Die Batterie war noch geladen.
The battery was still charged.


Mit dem Tester kann man übrigens neben Zündspulen, auch Zündkerzen prüfen. Man sollte aber nie dabei an den Kontakt kommen. :-)
By the way, the tester can be used to test spark plugs as well as ignition coils. But you should never come to the contact. :-)


Der Test der Zündspule war nicht ganz reproduzierbar. Mal summte sie mit hoher Frequenz, o,8 Ampere und schwachem Zündfunken, ein anderes mal mit tieferer Frequenz, stärkerem Zündfunken und höherem Strom. Ich konnte nicht eindeutig feststellen woran das liegt. Ich vermute, dass es mit der Position im Tester und der Verbindung zu den Kontakten des Testers zu tun hat. Aber ich bin mir nicht ganz sicher.
The test of the ignition coil was not quite reproducible. Sometimes it buzzed with high frequency, o.8 amps and weak spark, another time with lower frequency, stronger spark and higher current. I have not been able to clearly determine what this is due to. I suspect it has to do with the position in the tester and the connection to the tester contacts. But I am not completely sure.




Oben der schwache Zündfunke, unten der starke Zündfunken. Die Stromstärke betrug 1,3 Ampere.
Above the weak ignition spark, below the strong ignition spark. The current intensity was 1.3 amperes.


Dann habe ich versucht den Kontakt noch etwas zu justieren. Das funktioniert mit einem kleinen Hammer und leichte Schläge auf die einstellbare Kontaktplatte noch besser als mit der Einstellschraube. So konnte ich die Stromstärke auf 1,4 Ampere erhöhen und erhielt einen starken Zündfunken.
Then I tried to adjust the contact a little more. This works even better with a small hammer and light taps on the adjustable contact plate than with the adjustment screw. So I could increase the amperage to 1.4 amps and got a strong spark.




Danach habe ich noch versucht den Einbrand am Kontakt zu entfernen um zu sehen, ob noch eine Verbesserung möglich ist. Zuerst habe habe ich die beiden Einstellmuttern entfernt und die Kontakte mit Schleifpapier und einer Nadelpfeile bearbeitet. Leider konnte ich damit keine Verbesserung erzielen. Vielmehr konnte ich danach die 1,4 Ampere nicht mehr erreichen. Bei 1,3 Ampere und einem schwächerem Funken war dann Schluss.
After that, I still tried to remove the burn-in on the contact to see if any improvement is still possible. First I removed the two adjusting nuts and worked on the contacts with sandpaper and a needle arrow. Unfortunately, I was not able to achieve any improvement with this. Rather, I could not reach the 1.4 amps after that. At 1.3 amps and a weaker spark was then the end.



Der Funken an den Kontakten war immer noch zu sehen. Das muss ich noch klären. Vielleicht ist der Kondensator defekt.
The spark at the contacts was still visible. I still have to clarify this. Maybe the capacitor is defective.Coil Test

Sonntag, 7. Februar 2021

194. Tag - Zündschlüssel und Saharasand / Ignition Key And Sahara Sand

Der Saharasand von gestern hat jetzt den langen Weg von der Sahara über die Wolken auf meine Terrasse geschafft. Der Sand liegt jetzt überall. Das muss wirklich viel Sand im Himmel gewesen sein. Aber letztendlich ist kein Aufwand zu groß, um sich im Model T wie im Jahr 1916 zu fühlen. :-)

Bei einer der letzten Ersatzteilbestellungen habe ich einen Ersatzschlüssel gekauft. Es war die bessere Version mit einem runden Stift (im Bild oben). Der alte Schlüssel steckt schon etwas wackelig im Zündschloss. Aber leider sitzt der neue Schlüssel so eng im Zündschluss, dass er sich nur schwer drehen lässt. Naja, als Ersatzschlüssel ist das OK.
During one of the last spare parts orders I bought a spare key. It was the better version with a round pin (pictured above). The old key is already a bit wobbly in the ignition lock. But unfortunately, the new key fits so tightly in the ignition switch that it's hard to turn. Well, as a spare key it's OK.



Samstag, 6. Februar 2021

193. Tag - The World In Sepia

 


Heute hat sich der Himmel ganz auf das Model-T eingestellt und sich in Sepia eingefärbt. Der Grund war Saharastaub in den Wolken.
Mit der richtigen Musik fühlt sich dann an, als würde man in der Zeit des Model Ts fahren. Auch wenn das so natürlich nie war, haben die Bilder aus dieser Zeit oft diesen braun gelben Farbstich.
Genau aus diesem Grund habe ich mir die Sonnenbrille zum Model T fahren in brauner Tönung genommen. Der Effekt ist klasse. Damit ist das Model T nicht nur ein altes Auto, sondern eine richtige Zeitmaschine.
Today the sky completely adjusted to the Model-T and turned sepia. The reason was Sahara dust in the clouds.
With the right music, it then feels as if you are driving in the time of the Model Ts. Even though it was never like that, of course, the pictures from that time often have that brown-yellow color cast.
This is exactly why I took the sunglasses for Model T driving in brown tint. The effect is great. This makes the Model T not just an old car, but a real time machine.



Freitag, 5. Februar 2021

192. Tag - Bill Clintons Zündspule / Bill Clinton's Ignition Coil

Beim Nachlesen des Blogs vom 112. Tag bekam ich eine schreckliche Verdacht. Die auffällige Zündspule, welche ich gerade untersuche ist die selbe Zündspule, die ich damals ausgetauscht habe. Zumindest sehen sie gleich aus und auf beiden ist handschriftlich der Name Bill Clinton eingeritzt. Bitte jetzt keine politische Witze.
Entweder habe ich zwei Zündspulen mit dem selben auffälligen Merkmal oder ich muss mir dringend Gedanken über qualitätssichernde Maßnahmen in meiner Werkstatt machen!
Reading up on the 112 Day blog, I got a horrible suspicion. The conspicuous ignition coil I am examining is the same ignition coil I replaced back then. At least they look the same and both have Bill Clinton's name handwritten on them. Please no political jokes now.
Either I have two ignition coils with the same conspicuous feature or I urgently need to think about quality assurance measures in my workshop!

Hier die aktuelle Zündspule:
Here is the current ignition coil:



Und hier die Zündspule vom 112. Tag:
And here is the ignition coil from the 112th day:



Obwohl, nein. Bei der Zündspule vom 112. Tag ist der Name näher am unteren Kontakt der Sekundärwicklung und die Gehäuseecken oben unterscheiden sich auch.
Ich werde nochmal die alte Zündspule suchen. Ich meine, ich hätte sie als defekt markiert.
Dann bleibt nur noch die Frage, wie kommen Bill Clintons Zündspulen in mein Model T?
Although, no. The 112th day ignition coil has the name closer to the bottom contact of the secondary winding and the case corners at the top are also different.
I'll go back and look for the old ignition coil. I mean I would have marked it as defective.
Then the only question left is how do Bill Clinton's ignition coils get into my Model T?

Donnerstag, 4. Februar 2021

191. Tag - Befundung der Zündspule / Investigation Of Ignition Coil

Heute möchte ich die auffällige Zündspule des zweiten Zylinders befunden. Die Sichtprüfung zeigt, dass es sich um eine alte Zündspule handelt. Sie hat noch den alte Kontaktplatte unter dem beweglichen Federkontakt, die aus einzelnen Nadeln besteht. So sieht es zumindest aus. Der eigentliche Kontakt hat schon einen Einbrand.
Today I would like to find the conspicuous ignition coil of the second cylinder. The visual inspection shows that it is an old ignition coil. It still has the old contact plate under the movable spring contact, which consists of individual needles. At least that's what it looks like. The actual contact already has a burn-in.



Die zweite Schritt der Befundung ist das Messen des elektrischen Widerstandes. Der obere seitliche Anschluss ist die Primärwicklung und der untere seitliche Anschluss die Sekundärwicklung. Der gemeinsame Minuspol ist unten an der Zündspule.
Eine moderne Zündspule sollte im Primärkreis einen Widerstand von ca. 0,2-3 Ohm und im Sekundärkreis einen Widerstand von 5-20 Kiloohm haben. Ich gehe davon aus, dass es hier ähnlich ist. Die Sekundärkreis hat einen Widerstand von 12,9 Kiloohm. Das passt.
The second step of the invbestigation is measuring the electrical resistance. The upper side terminal is the primary winding and the lower side terminal is the secondary winding. The common negative terminal is at the bottom of the ignition coil.
A modern ignition coil should have a resistance of about 0.2-3 ohms in the primary circuit and 5-20 kilohms in the secondary circuit. I assume it is similar here. The secondary circuit has a resistance of 12.9 kiloohms. This fits. 



Der Primärkreis hat einen Widerstand von 9,48 Kiloohm. Dieser Widerstand ist zu hoch.
The primary circuit has a resistance of 9.48 kiloohms. This resistance is too high.


Die Messung über die beiden Pole an der Seite sollten eigentlich die Summe der vorherigen beiden Messungen ergeben. Oder habe ich einen Denkfehler?
Zumindest sind beide Spulen nicht unterbrochen.
The measurement across the two poles on the side should actually add up to the sum of the previous two measurements. Or do I have a mistake in thinking?
At least both coils are not interrupted.


Der dritte Schritt ist die Überprüfung mit dem Tester. Die zweite Warnung, den Tester nicht mit einem Batterie Ladegerät zu betreiben, ignoriere ich mal einfach, da ich gerade keine Batterie in der Werkstatt stehen habe. Außerdem ist es ein ca. 20 Jahre altes Bosch Ladegerät. Natürlich kann es den Tester betreiben. ;-)
The third step is the check with the tester. The second warning, not to operate the tester with a battery charger, I just ignore, because I have no battery in the workshop. Besides, it's a Bosch charger that's about 20 years old. Of course it can operate the tester ;-)



Die Stromstärke der Zündspule schwankt zwischen 0,8 und 1,2 Ampere. Also nicht die erforderlichen 1,3 Ampere. Vermutlich wäre die Stromstärke mit einer 6 Volt Batterie auch geringer. Das muss ich noch prüfen.
The current of the ignition coil varies between 0.8 and 1.2 amps. So not the required 1.3 amps. Presumably the amperage would also be lower with a 6 volt battery. I still have to check that.


Die Zündspule produziert aber einen guten Zündfunken im Tester.
However, the ignition coil produces a good spark in the tester.



Die Zündspule hat aber auch einen Funken am Kontakt. Sollte dieser nicht durch den Kondensator verhindert werden? Ich werde jetzt erst mal die Spezialisten befragen.
But the ignition coil also has a spark at the contact. Should this not be prevented by the capacitor? I will now first ask the specialists.


Mittwoch, 3. Februar 2021

190. Tag - Regen, Regen, Regen / Rain, Rain, Rain

Es regnet seit Tagen, die Pegel der Flüsse steigen. Das macht dem Model T aber gar nichts. Es fährt und fährt und fährt, auch wenn man immer eine Hand für den Scheibenwischer braucht. :-)
Der Wagen ist seit damals im regennassen Kreisel, nicht mehr im Regen seitlich ausgebrochen.

It's been raining for days, and the river levels are rising. But that doesn't bother the Model T at all. It drives and drives and drives, even if you always need a hand for the windshield wiper. :-)
The car has since then in the rain-soaked traffic circle, no longer broken out sideways in the rain.


Dienstag, 2. Februar 2021

189. Tag - Model T vs. Bugatti

Gestern habe ich davon berichtet, dass ich das Model-T zur Eifelrundfahrt1922 angemeldet habe. Ich finde das Teilnehmerfeld in den Jahren 1922 bis 1926 sehr interessant (Die angegebenen Leistungen sind .
Yesterday I reported that I have registered the Model-T to the Eifelrundfahrt1922. The field of participants in the years 1922 to 1926 is very interesting.

1922 gab es 33 Autos in 4 Klassen:
- Klasse 1: bis 5 PS
- Klasse 2: bis 8 PS
- Klasse 3: bis 10 PS
- Klasse 4: bis 18 PS
Die Motorräder waren in 5 Hubraumklassen eingeteilt, deren Leistung von 1,5 PS bis 9 PS gingen.
Die hier genannten Leistungsklassen sind steuerliche PS. 
Für Viertaktmotoren galt zwischen 1922 und 1928 die Formel: Steuer-PS = 0,30 × Zylinderzahl × Bohrung² × Hub (Bohrung in Zentimeter, Hub in Meter)

Dann fällt auf, dass die Bezeichnung der Klassen sich ändert:
- 1922: Kraftwagen (damit waren alle vierrädrigen Autos, als Abgrenzung zu den Motorrädern gemeint)
- 1924: Tourenwagen und Rennwagen
- 1925: Rennwagen
- 1926: Sportwagen und Rennwagen
Offensichtlich hat sich die Veranstaltung musste die Veranstaltung erst bekannt werden und hat dann mehr reine Rennwagen angezogen.
1922 gab es viele heute eher unbekant Marken wie HAG, Koko, Fafnir, Presto, AGA, Körting, Priamus, Selve, Szawe und Elite. Diese Marken müsste ich auch erst googeln. Bekanntere Marken wie Opel, Wanderer, Austro-Daimler, NSU, Adler und Dürkopp machten nur 1/3 des Teilnehmerfeldes aus.

In 1922 there were 33 cars in 4 classes:
- Class 1: up to 5 hp
- Class 2: up to 8 hp
- Class 3: up to 10 hp
- Class 4: up to 18 hp
The motorcycles were divided into 5 cubic capacity classes, whose power ranged from 1.5 hp to 9 hp.
The power classes mentioned here are fiscal horsepower. For four-stroke engines, the formula applied between 1922 and 1928 was: Fiscal horsepower = 0.30 × number of cylinders × bore² × stroke (bore in centimeters, stroke in meters).

Then notice that the designation of the classes changes:
- 1922:Motor cars (this meant all four-wheeled cars, as a distinction from motorcycles).
- 1924: Touring cars and racing cars
- 1925: Racing cars
- 1926: Sports cars and racing cars
Obviously, the event had to become known first and then attracted more pure racing cars.
In 1922 there were many now rather unknown brands such as HAG, Koko, Fafnir, Presto, AGA, Körting, Priamus, Selve, Szawe and Elite. I would have to google these brands first. Well-known brands like Opel, Wanderer, Austro-Daimler, NSU, Adler and Dürkopp made up only 1/3 of the field of participants.

1924 gab es dann 50 Autos in 9 Klassen
- Klasse 1: Tourenwagen bis 4 PS
- Klasse 3: Tourenwagen 5-6 PS
- Klasse 4: Tourenwagen 6-8 PS
- Klasse 5: Tourenwagen 8-10 PS
- Klasse 6: Tourenwagen 10-12 PS
- Klasse 7: Tourenwagen über 12 PS
- Klasse 8: Rennwagen bis 1,6 Liter Hubraum
- Klasse 9: Rennwagen bis 2 Liter Hubraum
- Klasse 10: Rennwagen über 2 Liter Hubraum
Das Teilnehmerfeld der Autos ist also 1924 um 50% gewachsen. Es kamen viele heute bekanntere Marken dazu: Mercedes, Citroen, Peugeot, Fiat, Amlicar (vermutlich ist Amilcar gemeint) Oakland, Jevett, Benz, Bianchi und Bugatti. Diese Marken machten jetzt schon 2/3 aller Autos aus.

In 1924 there were then 50 cars in 9 classes
- Class 1: Touring cars up to 4 hp
- Class 3: Touring cars 5-6 hp
- Class 4: Touring cars 6-8 hp
- Class 5: Touring cars 8-10 hp
- Class 6: Touring cars 10-12 hp
- Class 7: Touring cars over 12 hp
- Class 8: Racing cars up to 1.6 liters displacement
- Class 9: Racing cars up to 2 liters displacement
- Class 10: Racing cars over 2 liters of displacement
So the field of cars in 1924 grew by 50%. Many brands that are better known today were added: Mercedes, Citroen, Peugeot, Fiat, Amlicar (probably Amilcar is meant) Oakland, Jevett, Benz, Bianchi and Bugatti. These brands now already accounted for 2/3 of all cars.


Ford Model T Special

1925 gab es nur noch 15 Wagen in 4 Klassen. Ich bin mir nicht sicher, ob 1925 alle Meldelisten verfügbar sind. Vielleicht ist aber der Rückgang der Meldezahlen aber auch auf politische Umstände zurückzuführen.

Die 15 Wagen sind aber alle heute sehr bekannten Marken. Zum ersten mal startet ein Model T Special. Es fährt in der gleichen Klasse wie ein Bugatti T30 und T35. Da die Klassen nach Hubraum gestaffelt sind, kommt es hier zu solchen Zweikämpfen. Ein Bugatti T30 hat als Tourenwagen 75 PS, als Rennwagen aber 86 PS oder 100 PS. Außerdem war er mit Baujahren zwischen 1922-1926 ein brandneues Modell. Ein Model T hat serienmäßig 20 PS. Tuning würde ihn sohl nicht über 30 PS gebracht haben. Der Bugatti T35 (1924-1930) wurde in 5 Ausführungen mit Leistungen zwischen 75 und 150 PS gebaut. Er war einer der erfolgreichsten Rennwagen in der Automobilgeschichte. Auch ein Benz RH "Monza" spielt in der gleichen Liga wie die Bugattis.
Wir haben mit der Teilnahme des Model Ts also so was wie "amerikanische Massenmotorisierung gegen europäischem, automobilem Hochadel" oder "David gegen Goliath". Wir wissen ja wie die Geschichte mit David geendet ist.

In 1925 there were only 15 cars in 4 classes. I am not sure if all 1925 entry lists are available. But perhaps the decline in registration numbers was due to political circumstances.

But the 15 cars are all very well known brands today. For the first time a Model T Special starts. It drives in the same class as a Bugatti T30 and T35. Since the classes are staggered according to engine capacity, such duels occur here. A Bugatti T30 has 75 hp as a touring car, but 86 hp or 100 hp as a racing car. Moreover, with build dates between 1922-1926, it was a brand new model. A Model T has 20 hp as standard. Tuning would have brought it sohl not over 30 hp. The Bugatti T35 (1924-1930) was built in 5 versions with outputs ranging from 75 to 150 hp. It was one of the most successful racing cars in automotive history. A Benz RH "Monza" also played in the same league as the Bugattis.
So with the participation of the Model Ts we have something like "American mass motorization against European, automotive high nobility" or "David against Goliath". We know how the story with David ended.

Bugatti T35 (Quelle: Classicdriver.com)

1926 gab es 27 Sport und Rennwagen in 9 Klassen. Interessant ist, dass die Klassen der Sportwagen nun bis zu 5 Liter Hubraum gehen. In der größten Klasse der Sportwagen  startete jetzt auch erstmalig ein Buick. Die Klassen der Rennwagen gingen nur bis über 2 Liter Hubraum. Das Model T Special mit seinen mindestens 2,9 Liter Hubraum, war vielleicht sogar der Rennwagen mit dem größten Hubraum. 1926 nahmen schon 6 Bugattis am Rennen teil.
Jetzt aber zur Geschichte von David oder Gustav Münz:

"Unter den Wagen des Jahres 1925 war auch eins der legendären Ford-T-Modelle. Der Dürener Automechaniker Gustav Münz hatte es sich rennmäßig umgebaut. Er focht abseits der großen Rennställe einen einsamen Kampf. Niemand nahm seinen abenteuerlich aussehenden 2-Liter-Speed-Ford ernst, der dann auch gleich nach dem Start aus einer Kurve getragen wurde. Aber Münz machte weiter. Mit einer selbst getunten „Tin Lizzy“ („Blechliesel“, Ford, 3 Liter, 5-Gang-Getriebe, Zylinderkopf mit oben liegender Nockenwelle) feierte er 1926 mit Adolf Breuer als Beifahrer seinen großen Triumph: Er fuhr die schnellste Tagesrunde der Rennwagen und wurde so Tagessieger.  1925 hatte Gustav Münz beim dritten Eifelrundkurs viel Spott und Schadenfreude einstecken müssen, als er mit seinem 2-Liter-Speed-Ford eine Panne nach der anderen hatte und sein Wagen schließlich „halbnackt“ –mit verlorener Motorhaube und auch sonst reichlich lädiert – in die berühmte Danzley-Kurve einbog."
(Quelle: www.eifelrundfahrt1922.de)

Ein Model T besiegt reinrassige Rennwagen! Auch wenn es im Jul 2021 nicht um die Bestzeiten geht, fühle ich mich mit meinem Model-T auf dieser Veranstaltung nicht wie ein Außenseiter, auch wenn der Wagen mit seinen 20 PS im Vergleich mit dem restlichen Teilnehmerfeld untermotorisiert erscheint.

Folgende Bilder des "Münz" Ford Model T Special sind der Homepage www.eifelrundfahrt1922.de entnommen.

In 1926, there were 27 sports and racing cars in 9 classes. Interestingly, the sports car classes now went up to 5 liters in displacement. In the largest class of sports cars, a Buick now also started for the first time. The race car classes only went up to over 2 liters of displacement. The Model T Special, with its minimum 2.9 liter displacement, was perhaps even the racing car with the largest displacement. In 1926 already 6 Bugattis participated in the race.

But now to the story of David or Gustav Münz:
"Among the cars of 1925 was one of the legendary Ford T models. The car mechanic Gustav Münz from Düren had converted it for racing. He fought a lonely battle away from the big racing teams. No one took his adventurous-looking 2-liter Speed Ford seriously, and it was carried out of a corner right after the start. But Münz kept going. With a self-tuned "Tin Lizzy" ("Blechliesel," Ford, 3 liters, 5-speed transmission, cylinder head with overhead camshaft), he celebrated his great triumph in 1926 with Adolf Breuer as his co-driver: He drove the fastest daily lap of the race cars and thus became the day's winner.  In 1925, Gustav Münz had had to put up with a lot of ridicule and schadenfreude at the third Eifel circuit when he had one breakdown after another with his 2-liter Speed Ford and his car finally turned into the famous Danzley curve "half-naked" - with a lost hood and also otherwise badly damaged."
(Source: www.eifelrundfahrt1922.de)

A Model T beats thoroughbred racing cars! Even though it's not about the fastest times in July 2021, I don't feel like an underdog with my Model-T at this event, even though the car with its 20 hp seems underpowered compared to the rest of the field.

The following pictures of the "Münz" Ford Model T Special are taken from the homepage www.eifelrundfahrt1922.de.






Montag, 1. Februar 2021

188. Tag - Ein neues Ziel / A New Target

"In der Nacht zum Samstag, dem 15 Juli 1922, war in Nideggen ein Riesentrubel. Zu Tausenden strömten Menschen aus Aachen, Köln und von weiter her in den kleinen Luftkurort. Die wenigsten hatten ein Quartier, aber viele kamen auf Pferdefuhrwerken, mit Bierfässern drauf und mit Musik"

Wovon hier geschrieben wird, ist ein Rennen mit Autos und Motorräder. Das historische Rennen wurde 5 mal ausgerichtet: 1922, 1924, 1925 und 1926. Mit dem fünften Eifelrennen 1927 wurde dann der Nürburgring eröffnet.

"On the night of Saturday, July 15, 1922, there was a huge commotion in Nideggen. Thousands of people from Aachen, Cologne and further afield streamed into the small climatic health resort. Few had lodgings, but many came on horse-drawn carts, with barrels of beer on them and with music."

What is written here is a race with cars and motorcycles. The historical race was organized 5 times: in 1922, 1924, 1925 and 1926, and then with the fifth Eifelrennen in 1927 the Nürburgring was opened.

Das Rennen wird als touristische Veranstaltung wieder durchgeführt. www.Eifelrundfahrt1922.de
Es sind nur Fahrzeuge mit Baujahr bis 1939 zugelassen, was die Veranstaltung etwas exklusiv macht. Sie ist auf 45 Autos begrenzt. Motorräder sind auch zugelassen und gerne gesehen.

Ich habe das Model T angemeldet. Die Veranstaltung ist am 11.07.2021. Bis jetzt ist das Model T das älteste und mit seinen 20 PS auch das langsamste Auto. Aber es passt perfekt zu dem Starterfeld der Jahre 1922 bis 1926. Es ist ja auch kein Rennen. Die eigentliche Herausforderung wird darin bestehen von Saarbrücken nach Nideggen zu fahren, dort an der Veranstaltung teilzunehmen und wieder zurückzufahren. Die Anfahrt sind 220km.

The race will be held again as a tourist event. www.Eifelrundfahrt1922.de 
Only cars built up to 1939 are allowed, which makes the event somewhat exclusive. It is limited to 45 cars. Motorcycles are also allowed and welcome.

I have registered the Model T. The event is on 11.07.2021. So far the Model T is the oldest and with its 20 hp also the slowest car. But it fits perfectly to the starting field from 1922 to 1926. It is not a race after all. The real challenge will be to drive from Saarbrücken to Nideggen, participate in the event and drive back. The journey is 220km.

Jetzt aber noch etwas zu der historischen Veranstaltung. Text und Bilder sind der Homepage der Veranstaltung entnommen.

Das erste Rennen

Beim 1. Rennen 1922 gab es noch keine Einteilung der Touren-, Sport- und Rennwagen, und ebenso wenig eine Unterscheidung zwischen Privat- und Industriefahrern. Dadurch prallten in der am  Vortag des Rennens stattgefundenen Fahrerbesprechung die Gemüter aufeinander, da einige waschechte Privatfahrer eine gesonderte

Bewertung wünschten. Es geschah nicht.  Profitieren konnten hiervon Fritz von Opel, mit seinem Bruder Hans, die in der Klasse bis 8 Steuer-PS mit deutlichem Vorsprung siegten. Sie schafften die 166 km Distanz (5 Runden) in 2:19:30 Stunden. Für ihre Zeit waren die Opels nämlich Profis. Sie hatten schon eine Art Fahrerlager in ihrem Hauptquartier im „Eifeler Hof“ in Heimbach, und sie starteten mit rennmäßig präparierten Fahrzeugen. Ein typischer Amateur –ein Herrenfahrer-war dagegen ein junger Mann, der mit ihnen im gleichen Feld startete. Sein Onkel, der in Aachen die „Fafnirs“ baute, hatte ihm für das 1.Eifelrennen ein Fahrzeug gegeben. Er kam nicht ins Ziel damit, aber er selbst kam wieder: Rudolf Caracciola. Die ersten auf der Strecke waren aber ab 05:25 Uhr die Hilfsmotorräder. Sie hatten außer ihren 1,5 – 2 PS noch Pedale, die unterstützend getreten werden dürften, weshalb sich auf diese Klasse, es waren 2 Runden, 66,4 km zu fahren, ehemalige Radrennfahrer mit kräftiger Beinmuskulatur spezialisierten. Gesamtsieger dieser Veranstaltung, die sehr viele Ausfälle zu verzeichnen hatte, wurde schließlich Volkhard aus Laupheim auf einem Steiger, der mit seiner tollkühnen Vorstellung die Zuschauermassen in Bewunderung und Erstaunen versetzte.

Dieses 1. Eifelrennen war ein voller Erfolg. Begeistert sprachen sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer über den Verlauf dieser auf hoher sportlicher Stufe stehenden Fahrt. Der Industrie waren wertvolle Fingerzeige gegeben worden, die Leistungsfähigkeit der Maschinen zu steigern. Aber Besatzung und Besatzungsnöte ließen die erhoffte Wiederholung im Jahre 1923 ausfallen. Es war unmöglich, in den schlimmsten Zeiten des passiven Widerstandes an die Durchführung des Eifelrennens zu denken.  

(Quelle: Aachener Zeitung 1926 C.R. Halm)


Die Strecke

Die Strecke führte von Nideggen, durch Berg, Wollersheim, Vlatten, Heimbach, Hasenfeld, Schmidt, Brück zurück nach Nideggen. Mit Rücksicht auf die Bewohner der zu durchfahrenden Orte waren diese Stellen neutralisiert. Jedem Fahrer war ein von der Gesamtzeit in Abrechnung zu bringender Spielraum von fünf Minuten für jeden Ort gewährt worden. An sich war die Strecke ganz dazu angetan, die klassische Bahn für deutsche Automobilrennen zu werden .Der Nideggener Rundkurs ähnelte verblüffend der Rennstrecke der internationalen „Targa Florio“ Italiens, obwohl sie nicht so steil wie die italienische Rundbahn war. Aber ihre Kurven, die sich in allen nur erdenklichen Spielarten aneinanderreihen, um lediglich auf einer Strecke von etwa 300 m eine gerade Fahrt zu gewähren, sind prozentual größer als bei der „Targa Florio“. Der bekannte Dresdner Herrenfahrer Dolerenz, der die „Targa Florio“ kannte, äußerte sich in vorstehender Weise und war über die Schwierigkeit der Bergstrecke ebenso erstaunt, wie viele Andere, die in Unkenntnis der Verhältnisse in der Eifelrundfahrt eine Prüfung durchschnittlicher Art vermutet hatten. Ortskundige Autofahrer dagegen prophezeiten eine Katastrophe. Die Renn-Oldtimer holperten durch die Haarnadelkurven, wobei sich der Beifahrer zu Verbesserung der Bodenhaftung in die entsprechende Position hinauslehnte. Zum Überholen musste der Beifahrer erneut aktiv werden; er hatte durch Blasen des Signalhorns den Vorfahrenden zu warnen. Insgesamt waren 86 Kurven auf der 33,2 km langen Strecke, bei 265 m Höhenunterschied, zu überwinden. Für Nideggen waren die Renntage ein Ereignis ohnegleichen. Bauern wandelten ihre Scheune in Fahrradwachen um und verlangten 5 Pfennig dafür. Im abgeriegelten Wiesenkaree am Start und Ziel in Höhe der Burg drängten sich über 200 Autos von Zuschauern. Die stolzen Autobesitzer mussten pro Benzinkutsche 3 Mark Parkgebühr aufwenden. Ein schöner Batzen Geld im Jahre 1922, doch wer damals so ein „neumodisches Kolbenroß“ besaß, zählte ohnehin nicht zu den Ärmsten. 

(Quelle: Aachener Zeitung 1926 C.R. Halm)

But now something about the historical event. Text and pictures are taken from the homepage of the event.

The first race
At the 1st race in 1922, there was still no classification of touring, sports and racing cars, and just as little distinction between private and industrial drivers. This caused a clash of opinions at the drivers' meeting held the day before the race, as some genuine private drivers wanted a separate evaluation. This did not happen.  Fritz von Opel and his brother Hans profited from this and won the class up to 8 hp with a clear lead. They managed the 166 km distance (5 laps) in 2:19:30 hours. For their time, in fact, the Opels were professionals. They already had a kind of paddock at their headquarters in the "Eifeler Hof" in Heimbach, and they started with race-prepared cars. On the other hand, a typical amateur -a gentleman driver- was a young man who started with them in the same field. His uncle, who built the "Fafnirs" in Aachen, had given him a vehicle for the 1st Eifel race. He did not finish with it, but he himself came again: Rudolf Caracciola. But the first on the track from 05:25 were the auxiliary motorcycles. In addition to their 1.5 - 2 hp, they had pedals that could be pedaled for support, which is why former bicycle racers with strong leg muscles specialized in this class - there were 2 laps, 66.4 km to go. The overall winner of this event, which had a lot of failures, was Volkhard from Laupheim on a Steiger, who amazed and astonished the spectators with his daredevil performance.

This 1st Eifel race was a complete success. Both participants and spectators spoke enthusiastically about the course of this highly sporting race. The industry had been given valuable pointers on how to increase the performance of the machines. However, crew and occupation difficulties meant that the hoped-for repetition in 1923 had to be cancelled. It was impossible to think of holding the Eifelrennen in the worst times of passive resistance.  
(Source: Aachener Zeitung 1926 C.R. Halm)

The route
The route led from Nideggen, through Berg, Wollersheim, Vlatten, Heimbach, Hasenfeld, Schmidt, Brück back to Nideggen. With consideration for the inhabitants of the places to be passed, these places were neutralized. Each driver was allowed a margin of five minutes for each place, to be deducted from the total time. The Nideggen circuit was strikingly similar to the circuit of the Italian international "Targa Florio", although it was not as steep as the Italian circuit. But its curves, which were lined up in every conceivable way to provide a straight run for a distance of only about 300 meters, were larger in percentage than those of the "Targa Florio". The well-known Dresden gentleman driver Dolerenz, who knew the "Targa Florio", expressed himself in the above manner and was just as astonished about the difficulty of the mountain track as many others who, unaware of the conditions in the Eifel circuit, had assumed a test of an average nature. Local drivers, on the other hand, predicted a disaster. The vintage racing cars bumped through the hairpin curves, with the co-driver leaning out into the appropriate position to improve grip. To overtake, the co-driver had to become active again; he had to warn the car in front by blowing the horn. A total of 86 curves had to be negotiated on the 33.2 km route, with a difference in altitude of 265 meters. For Nideggen, the race days were an unparalleled event. Farmers converted their barns into bicycle guards and charged 5 pfennigs for them. More than 200 cars of spectators crowded into the cordoned-off meadow karee at the start and finish line near the castle. The proud car owners had to pay a parking fee of 3 marks per gasoline carriage. A nice chunk of money in 1922, but whoever owned such a "new-fangled cob" at that time was not among the poorest anyway.
(Source: Aachener Zeitung 1926 C.R. Halm)


Interessant sind die Meldelisten aus diesen Jahren:
The registration lists from these years are interesting:

1922:
Autos, Klasse I, Wagen bis 5 PS (166km)
Wanderer
HAG
Fox (F)
Austro-Daimler
Koko
Koko
Fox (F)
Autos, Klasse II, Wagen bis 8PS (166km)
Opel
Dürkopp
Dürkopp
Fafnir
Presto
AGA
Fafnir
Körting
Opel
Priamus
Selve
NSU
Selve
Priamus
Fadag
Autos, Klasse III, Wagen bis 10 PS (166km)
Steiger
Simson
Steiger
Szawe
Autos, Klasse IV, Wagen bis 18 PS (166km)
Steiger
Adler
Adler
Elite
Steyr
Steyr
Steyr
Motorräder, Klasse I Hilfsmotorräder bis 175ccm
1,5PS-Snob
1,5PS-DKW
2PS-Ziro
2PS-Ziro
Opel
Opel
1,5PS-Snob
Motorräder, Klasse II bis 350ccm
3PS-Ardie
3PS-Derad
Douglas
Wanderer
Ardie
NSU
Wanderer
Motorräder, Klasse III bis 500 ccm
4PS-Krieger-Suhl
4PS-Krieger-Suhl
Victoria
Krieger-Suhl
Douglas
Krieger-Suhl
Engl. Triumph
NSU
Krieger-Suhl
Victoria
Motorräder, Klasse IV bis 750 ccm
6PS-Ardie
4,5PS engl. Triumph
Mabeco
Mabeco
Wanderer
Engl. Triumph
Engl. Triumph
Mabeco
Motorräder, Klasse V bis 1000 ccm
SPS-NSU
Harley-Davidson
NSU
9PS-Harley-Davidson
Mars
NSU
9PS-Harley-Davidson

1923: Kein Rennen

1924:
Tourenwagen, Klasse I, Wagen bis 4 PS
Amlicar
Amlicar
Arnor
Arnor
Pluto
Opel
Tourenwagen, Klasse III, Wagen über 5 bis 6 PS
Wanderer W9
Mercedes
Citroen
Peugeot
Bugatti
Fiat
Tourenwagen, Klasse IV, Wagen über 6 bis 8 PS
Dürkopp
Fafnir
Ansaldo
Bianchi
Bugatti
Dürkopp
Dürkopp
Fafnir
Fafnir
NSU
Dürkopp
Tourenwagen, Klasse V, Wagen über 8 bis 10 PS
NAG
Austro-Daimler
Stoever
Steiger
Austro-Daimler
Austro-Daimler
Steiger
Fafnir
Tourenwagen, Klasse VI, Wagen über 10 bis zu 12 PS
Oakland
Peugeot
Oakland
Steiger
Tourenwagen, Klasse VII, Wagen über 12 PS
Mercedes
Mercedes
Jevett
Benz
Rennwagen bis 1,5 Liter
Mercedes
Bugatti
Citroen
Opel
Rennwagen bis 2 Liter
Bianchi
Fafnir
Fafnir
Rennwagen über 2 Liter
Mercedes
Opel
Stoewer
NAG
Motorräder, Klasse I bis 150 ccm
DKW
Imperiette
Imperiette
Motorräder, Klasse II 150 bis 250 ccm
Rover
OK Junior
NSU
Motorräder, Klasse III 250 bis 350 ccm
Imperial
New-Imperial
Apex
Motorräder, Klasse IV 350 bis 500 ccm
BMW
Sunbeam
Norton
Motorräder, Klasse V 500 bis 750 ccm
Indian
Indian
Wanderer
Motorräder, Klasse VI über 750 ccm
Harley Davidson
Harley Davidson
KMB

1925:
Rennwagen, Klasse I bis 1100ccm
Opel 4/14 Laubfrosch
Rennwagen, Klasse II 1101ccm bis 1500ccm
NSU
Mercedes
Mercedes
Rennwagen, Klasse III 1501ccm bis 2000ccm
Ford Model T Special
Bugatti T30
Benz RH „Monza“
Dürkopp 8/80 hp
Dürkopp P8A
Bugatti T30
Bugatti T35
Rennwagen, Klasse IV über 2000ccm
Steiger 10/50hp
Alfa Romeo
Alfa Romeo
Hansa

1926:
Sportwagen, Klasse C über 30000ccm bis 5000ccm, 10 Runden
Buick
Benz
Steyr
Benz Sport
Sportwagen, Klasse D über 2000ccm bis 3000ccm, 10 Runden
Fiat 509 No 22
Austro-Daimler
Hansa
N.A.G.
Apollo
Austro-Daimler
Sportwagen, Klasse E über 1500ccm bis 2000ccm, 10 Runden
Bugatti
Schneider
Bugatti
Sportwagen, Klasse F über 1500ccm bis 2000ccm, 8 Runden
Bugatti
Bugatti
Mercedes
Sportwagen, Klasse G über 750ccm bis 1100ccm, 8 Runden
Opel
Opel
Rennwagen, Klasse A-D über 2000ccm, 15 Runden
Ford Model T Spezial
Steyer
Rennwagen, Klasse E über 1500ccm bis 2000ccm, 15 Runden
Bugatti
Rennwagen, Klasse F über 1100ccm bis 1500ccm, 12 Runden
A.G.A.
NSU
NSU
Rabag-Bugatti
Mannesmann
Rennwagen, Klasse G bis J bis 1100ccm, 12 Runden
Opel

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